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Mit der Gründung der Internationalen Carl-Haag-Gesellschaft am 17. Januar 2015, dem 100. Todestag Carl Haags, wollen die Initiatoren erreichen, dass Werk, Leben und Nachlass des Künstlers erforscht und kunstdidaktische Aspekte herausgearbeitet werden. Sie wollen die Ergebnisse der Forschung zugänglich machen in aktualisierten musealen Dauerausstellungen, aber auch in Wechselausstellungen und Symposien, in einer Biografie mit Werkverzeichnis und Bibliografie. Entwickelt werden sollen auch didaktische Handreichungen für den Kunst- und Sachunterricht. 

Die Gesellschaft hat die Rechtsform eines eingetragenen Vereins und ist als gemeinnützig anerkannt. Die zwanzig Gründer, darunter die Stadt Oberwesel und das Stadtmuseum Erlangen, heißen neue Mitglieder - ob natürliche oder juristische Personen - willkommen. Der Vorstand kann Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst, Gesellschaft, Politik und Verwaltung in einen Beirat berufen, der die Internationale Carl-Haag-Gesellschaft unterstützt. Beiräte können, müssen aber nicht Mitglieder der Gesellschaft sein. Mitglieder und Beiräte erhalten den unregelmäßig erscheinenden Rundbrief. 

Künftig sollen Informationen über Carl Haag mit Archiven, wissenschaftlichen Institutionen, Museen und künstlerischen Gesellschaften ausgetauscht werden, die kunsthistorische Erforschung und Erschließung seines Nachlasses, die Präsentation der Forschungsergebnisse in Symposien, Ausstellungen und Museen sollen ebenso gefördert werden wie die Beschäftigung mit Leben und Werk von Carl Haag an Schulen.